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In der Berglaufsaison werden die Organisatoren immer wieder zum Spagat genötigt, zwischen Sicherheit und einem möglichst hoch gelegenen Zielort, am besten gleich neben dem Gipfelkreuz. Aktuell demonstrierten die Teilnehmer beim Zermatt Marathon ihre Neigung zum Extremen und überrannten das OK mit einer Meldeflut für das Jubiläumsangebot, wie in den beiden Anfangsjahren bis hinauf auf den Gornergrat zu rennen.
War man in den Anfängen des Bergmarathons noch skeptisch und schaute zwiespältig auf das Bemühen beim Swissalpine in Davos, einen Marathon, noch dazu mit Überlänge, bis hinauf ins Hochgebirge für ALLE anzubieten, hat sich nicht zuletzt wegen des Jungfrau-Marathons diese Form des Laufens längst etabliert. Ein Rückschlag für alle Berglauffreunde waren die Umstände beim Zugspitz-Extremberglauf 2008 mit zwei Todesfällen. Doch werden die „Klassiker“ im Gebirge nun dauernd übertroffen von noch spektakuläreren, noch extremeren Trail- und Etappenläufen in den Alpen. Selbst durch die Nacht wagen sich Läuferinnen und Läufer mit Stirnlampen furchtlos in die Felsenlandschaften. Wie sollte aus Läuferinnen- und Läufersicht die Entwicklung sein? |